Behandlung



Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns behandeln lassen möchten.
Nachfolgend möchten wir Ihnen vorab ein paar Informationen geben.

Ablauf der Behandlung

Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten.

Im ersten Termin beginnen wir mit einer ausführlichen Anamnese, wobei nicht nur die aktuellen Symptome und Schmerzen im Vordergrund stehen, sondern auch sonstige Grunderkrankungen, Unfälle (z.B. Sport- oder Autounfälle etc.) und mögliche schon erfolgte Operationen. Durch die Anamnese können Verbindungen zwischen den aktuellen Beschwerden und einer möglichen Ursache aufgedeckt werden.
Anschließend erfolgt die Inspektion des Patienten, denn auch die Art wie Sie stehen und sich bewegen kann vieles aufzeigen. Nach einigen funktionellen Tests im stehen erfolgt die weitere Untersuchung im sitzen und liegen. Hier wird v.a. über das tasten der Hände mögliche Regionen im Körper aufgespürt, die eine Mobilitätseinschränkung aufzeigen. Es folgt schließlich die Behandlung der gefundenen Restriktionen im Körper, wobei diese an ganz anderer Stelle liegen können als Ihre eigentlichen Beschwerden.

In der Regel legt der Therapeut nach dem 1 Termin fest, wie viele Behandlungen in welchem Abstand nötig sind. Die Art der Untersuchung ist bei jedem weiteren Termin sehr ähnlich, damit der Therapeut auch geringe Veränderungen im Körper feststellen kann. . Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt.

Kosten

Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel zumindest einen Großteil der Kosten, sofern die Heilpraktikerleistung in Ihrem Tarif beinhaltet ist. Eine 100%-ige Kostenerstattung kann nicht garantiert werden.
Mittlerweile übernehmen auch über 100 gesetzliche Krankenkassen einen Anteil der Behandlungskosten. Erkundigen sie sich am besten direkt bei ihrer Kasse.

Die Behandlungskosten je Behandlungseinheit liegen bei ca 80,00€.

Hilfreiche Infos dazu finden Sie zum Beispiel hier:
http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html

weitere Informationen

Die Feststellung einer Dysfunktion setzt langes und intensives Training des Tastvermögens voraus. Die Behandlung erfolgt mit eigens entwickelten osteopathischen Techniken. Ziel ist, es dem behandelten Menschen durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur zu ermöglichen, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.
Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

Grenzen der Osteopathie

Akute Infektionen, Entzündungen von Organen sowie Tumorerkrankungen oder auch Unfallverletzungen sollten primär schulmedizinisch behandelt werden. In Einzelfällen kann eine begleitende osteopathische Behandlung sinnvoll sein.